Blog Sommersprossenkribbeln

Meine Lehrerin im Creative Writing Seminar hat mich in ihrem Blog erwähnt. Freue mich

Gerade als ich mich aus meiner Maikäfer-Schonhaltung schälen will, um die Alf-Cyrano-Folge aufzunehmen, kündigt sich eine mail an: “Contessa Juliette” informiert mich, dass sie ihr Buch geschrieben hat.

Ihren wahren Namen werde ich hier nicht verraten, jedoch ihre Geschichte. Ich habe sie in einem Kreativ-Seminar als äußerst kultivierte und nette Kursteilnehmerin kennengelernt. Ein Blick in die Leseprobe bestätigt mir, die Distinguiertheit hat Familientradition:

Für mich” schreibt die Contessa “gelten Großmutters Vorschriften und Grundsätze seit Jahrzehnten: Eine Dame geht nicht ohne Taschentuch aus dem Haus. Eine Dame trägt immer Strümpfe. Eine Dame trägt Handschuhe. Eine Dame raucht nicht in der Öffentlichkeit. Eine Dame lässt den Herrn dies oder jenes für sich tun. Manchmal sehe ich die heutigen Sitten, die Moden, die einander im Wochentakt ablösen und junge Frauen mehr verwirren als voranbringen und frage mich, ob ein Frauenleben in den alten Zeiten möglicherweise härter, dafür aber um ein Vielfaches einfacher war.”

Doch die Contessa hat mehr zu bieten als nur Manieren. Wie man auch bei epubli erfährt, hatte sie “schon in zartem Alter ihre dominante Neigung entdeckt und später, getragen von einigen schicksalhaften Begegnungen, eine zweite, ebenso erfolgreiche Karriere im S/M-Business gestartet“. Ihr Buchtitel lautet: “Der Engel mit der Peitsche“. Zweifelsohne ein fesselndes Buch! ;-)

In der Zwischenzeit ist ALF vollkommen zum hingebungsvollen Poeten inkarniert. Irgendwie erinnert er mich damit an die Contessa. Denn Grundtugenden einer Domina – so entnehme ich ich der Leseprobe – lauten wie folgt: “Eine gute Domina sollte großes Einfühlungsvermögen mitbringen, Intuition besitzen, und auch Empathie“.  Na dann … auf das Leben von dem wir träumen …!

http://www.creativewriting.at/sommersprossenkribbeln/tag/contessa/

 

 

1 Antwort
  1. Elisabeth H. says:

    Liebe Juliette, habe – nachdem ich dein Buch ausgelesen hatte – es meiner Tochter nach Paris geschickt. Sie ist hellauf begeistert und findet, du solltest es ins Französische übersetzen lassen. Freue mich wenn es endlich auch eine Lesung in Vorarlberg geben wird.
    Herzliche Grüße aus dem Ländle
    Elisabeth

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